Vivaldi, Antonio
Zwei Konzerte (Partitur)

Rückübertragungen: Concerto g-Moll für Violine, Streicher und B.c., Concerto a-Moll für 4 Violinen und B.c.

Vivaldi, Antonio
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Besonders in seiner Weimarer Zeit übertrug J. S. Bach diverse Konzerte für ein Melodieinstrument, Streicher und Basso continuo seiner deutschen und italienischen Zeitgenossen auf das Cembalo bzw. die Orgel. Darunter findet sich auch das g-moll Konzert für Cembalo (BWV 975) – die Vorlage jedoch, ein Violinkonzert (RV 316) von Antonio Vivaldi, ist verschollen.


In der Druckversion (op. 4, 6/RV 316a) hat das Konzert einen anderen Schlusssatz sowie einen in der Detailanlage abweichenden Mittelsatz. Grundlage der Rückübertragung ist somit die Cembalofassung Bachs. Somit liegt nun ein bisher noch nie gedrucktes Violinkonzert Vivaldis vor, das sich gleichermassen für das Konzertpodium wie auch den Unterricht eignet.


Aber auch in seiner Leipziger Zeit hat sich Bach noch mit Vivaldi beschäftigt, denn die Entstehungszeit des Konzertes für 4 Cembali und Streicher in a-moll (BWV 1065) wird mit „um 1730“ angegeben. Bachs Vorlage, das Konzert für 4 Violinen, 2 Violen, Violoncello und B. c. in h-moll erschien als op. 3, 10 (RV 580) etwa 1711 bei Roger in Amsterdam. Die vorliegende Bearbeitung für 4 Violinen und B. c. berücksichtigt sowohl Vivaldis wie auch Bachs Lesarten und bereichert das schmale Repertoire für eben diese Besetzung.


Rückübertragen (RV 316a) bzw. bearbeitet (RV 580) von Hans Bergmann


Concerto g-Moll für Violine, Streicher und Basso continuo, nach RV 316a (op. 4, 6) und BWV 975
Allegro - Largo - Giga. Presto

Concerto a-Moll für 4 Violinen und Basso continuo, nach RV 580 (op. 3, 10) und BWV 1065
Allegro - Largo / Larghetto - Allegro

Partitur
edition offenburg VD 5175
ISMN 979-0-700359-46-1

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