Stamitz, Johann
Deux Divertissements en duo pour un Violon Seul sans Basse

Neuedition und Faksimile

Stamitz, Johann
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Unter dem Titel „Divertimento“ („Zerstreuung“) offeriert Johann Stamitz dem Publikum formal tadellos abgerundete Kompositionen im galanten Stil mit erheblichen technischen Anforderungen.


Wie die große Zahl an Nachdrucken zeigt, blieb es lange das beliebteste und bekannteste Werk von Stamitz. Es gab in Paris, London, Wien und dem von den Hauptstädten belieferten Umland ausreichend Nachfrage seitens betuchter Kunden nach genau diesen Piècen, denn mit Heller und Pfennig rechnende Berufsmusiker schrieben sich traditionsgemäß die für sie wichtigen Etuden von Hand in ihr eigenes Etuden- und Capricen-Buch ab. Ein letzter Neudruck des Werkes erfolgte 1949 in New York. Heute findet man kaum einen vollständigen und verlässlichen Druck des Werkes.


Der Herausgeber schreibt in seinem Vorwort über die Musik für solistische Violine aus dem 17. und 18. Jahrhundert, dass sie grundsätzlich nur und niemals mehr als Studien-Material war. Und er schildert auch, dass die handschriftlichen Sekundärquellen von damaligen Musikern teils lediglich getreue Kopien der Druckvorlagen waren, bisweilen aber auch aufführungspraktische Details enthielten - manchmal gar explizit „die Methode, zu spielen“.


Daher besteht dieser Neudruck aus drei Teilen: der Neuedition, dem Faksimile des Werkes und zwei Anhängen. Anhang I ist eine mit Fingersätzen und Artikulations-Bindungen ausgestattete „Etudenbuch-Fassung“ des böhmischen Musikliebhabers J. A. Seydl (1775-1837). In Anhang II befinden sich ausgewählte Fragmente der Divertimenti mit vor allem musikalisch sinnstiftenden Strich-Organisationen als Vorschläge des Herausgebers.


Herausgegeben von Reinhard Goebel

Spielpartitur
edition offenburg ST 1144
ISMN 979-0-700359-04-1

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